Circular Valley Convention: Impulse für die Rohstoffwende
18. März 2026

Foto: Nina Szuszies (thyssenkrupp Carbon2Chem®)
Wie gelingt der Übergang von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft? Dieser Frage ging Sebastian Nimpsch vom Studium der Energie- und Rohstoffwende DYNERGY am 11. und 12. März auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf nach. Im Fokus standen der Austausch mit der Industrie sowie die Vorstellung innovativer Ansätze, um Kohlenstoff im Kreislauf zu führen und fossile Ressourcen zu ersetzen.
Vernetzung am Stand von Carbon2Chem®
Die Convention verdeutlichte, dass die Idee der Circular Economy branchenübergreifend an Bedeutung gewinnt, aber auch komplexe Herausforderungen mit sich bringt. Ein zentraler Treffpunkt für den fachlichen Austausch war der Stand des Projekts thyssenkrupp Carbon2Chem®. Hier traf Sebastian Nimpsch auf den Wissenschaftlichen Leiter von DYNERGY, Prof. Görge Deerberg, sowie auf Nicolas Senge vom Studium Umweltwissenschaften (infernum) und weitere Partner von Fraunhofer UMSICHT.
Das Treffen am Stand unterstrich die Relevanz interdisziplinärer Ansätze für die Rohstoffwende. Während die begleitende Forschung die technischen Grundlagen schafft, schlägt DYNERGY als wissenschaftliches Weiterbildungsstudium die Brücke zwischen Ingenieurs- und Sozialwissenschaften, um diese Transformation in die Praxis zu tragen. Auch der wissenschaftliche Diskurs vor Ort, unter anderem geprägt durch Experten wie Prof. Henning Wilts (Wuppertal Institut / FernUniversität), zeigte die hohe Dynamik im Bereich der Kreislaufführung.
Impulse für die Lehre
Die auf der Messe präsentierten Innovationen bieten wertvolle Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung der Studieninhalte. Die dort diskutierten Transformationsprozesse sind für die Studierenden von DYNERGY hochgradig relevant, um den Wandel hin zu einer klimaneutralen Industrie wissenschaftlich fundiert und praxisnah mitzugestalten.

Foto: Nina Szuszies (thyssenkrupp Carbon2Chem®)